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Sehenswürdigkeiten

Die 1143 erstmals erwähnte Kirche gehörte vermutlich zu rinem Doppelkloster, das lange vior der Reformation zerstört worden ist. Die Grundmauern der Kirche stammen aus der Romanik, sie könnte demnsach zwischen dem 9. und 12. Jahrhundert erbaut worden sein. Bei Untersuchungen fandman unter der Outzschicht kleine romanische Fenster, die in späterer Zeit zugemauert worden waren. Ana das romanische Kirchenschiff schließt sich eine frühgotische Erweiterung an. Der viereckige Westturm wurde erstmals 1593 urkundlich erwähnt. Um 1650 wurde das Oberteil des Kirchturmes umgebaut. Er hat ein achteckiges Oberteil mit Rundhelm und Laterne von 1671.

Wohnturm Wandersleben

Der Wohnturm von Wandersleben stammt aus dem dritten Viertel des 13. Jh.; er gehörte zu einem Herrenhof und wird wahrscheinlich von der Familie von Wittede, Ministerialen der Grafen von Gleichen, errichtet.
Während des Sächsischen Bruderkrieges wird der Herrensitz 1450 niedergebrannt.
1599 wird der Wohnturm in ein neues, weiträumigeres Gebäude eingebunden.
Nach dem Abbruch der baufälligen Umbauten wird der Wohnturm ab 1985 durch die IG ?Mittelalterlicher Wohnturm? gesichert.

Quelle:
Hopf, Udo: Der mittelalterliche Wohnturm in Wandersleben. Hrsg. von der IG ?Mittelalterlicher Wohnturm? (1997).

MENANTES-Gedenkstätte in Wandersleben

Am 17. September 2005 wurde die Menantes-Literaturgedenkstätte feierlich eröffnet.
Diese Ausstellung wurde vom Germanisten Dr.Jens-Fietje Dwars und dem Grafiker Bernd Adam konzipiert und eingerichtet.

Ab Mai ist die Gedenkstätte regelmäßig am Wochenende von 14.00 bis 16.00 Uhr geöffnet. An allen anderen Tagen ist auf Voranmeldung ebenfalls die Besichtigung möglich, Interessierte melden sich bitte per Mail oder telefonisch unter 036202/90595 spätestens 2 Tage vorher an.
Zur Ausstellung ist auch ein Katalog im quartus-Verlag erschienen: "Leben und Werk des vormals berühmten Christian Friedrich Hunold alias Menantes. Mit vielen Bildern und einer Auswahl seiner löblichsten Teste ans Licht gestellt von Jens-Fietje Dwars".
 Weitere Aufsätze zu Menantes und der Wandersleber Gedenkstätte finden sich in der Zeitschrift "Palmbaum".

Leben und Wirken des Dichters Christian Friedrich Hunold (1680-1721)

Christian Friedrich Hunold wurde am 29. September 1680 als Sohn des Gräflich Gleichen-Hatzfeldtischen Pachtmannes Tobias Hunold in Wandersleben geboren.
Der Vater bewirtschaftete das gräfliche Vorwerk, welches sich ehemals auf dem Gelände der Domäne Wandersleben befand (Umfeld der heutigen Grundschule).
Bereits 1691 starben die Eltern innerhalb eines Monats an einer "hitzigen Krankheit", wie man den Kirchenbüchern entnehmen kann.
So war Christian Friedrich Hunold seit seinem 11. Lebensjahr mit weiteren vier Geschwistern Vollwaise.
Da die Eltern ein ansehnliches Erbe hinterlassen hatten, konnte er eine gute Bildung genießen.
Er ging in Arnstadt zur Schule und wechselte später auf das "Gymnasium illustre Augusteum" nach Weißenfels. Dieses wurde seit 1678 vom berühmten Meister barocker Poetik, Christian Weise, geleitet.
Ab 1698 studierte er an der Universität Jena Jurisprudenz, mußte aber 1700 das Studium aus Geldmangel abbrechen.
Sein Wanderslebener Vormund lehnte jegliche weitere Unterstützung ab, so dass der 20jährige allein auf sich gestellt nach Möglichkeiten suchen musste, wie sein Lebensweg weiter zu gestalten war. In höchster finanzieller Notlage wandte er sich nach Hamburg. ( Quellen berichten von dem Umstand, dass er im Winter ohne Winterkleidung loszog!)
Hamburg war zu jener Zeit eines der bedeutenden kulturellen Zentren nördlich der Alpen; es existierte ein bürgerliches Opernhaus, Verlage und mit ihnen Autoren und Wissenschaftler waren in der wohlhabenden Hansestadt ansässig.
Hunold fand eine Anstellung als Schreiber bei einem Advokaten, hatte jedoch nach kurzer Zeit Verleger und Künstler kennen gelernt, so dass an eine Veröffentlichung seiner Texte wirklich zu denken war.
1700 erschien sein erster Roman mit dem Titel Die galante und verliebte Welt. Dieses Werk begründete seine Anerkennung als Schriftsteller.
Er wählte ab dieser Zeit das Pseudonym MENANTES für seine Werke.

Nachdem der Wanderslebener Ortschronist Walther Heinze in seiner 1925 erschienenen Publikation "Aus dem Gebiet der Drei Gleichen - Wandersleben" erstmals wieder auf Christian Friedrich Hunold hingewiesen hatte, war das Wissen um diese Persönlichkeit zwar bei geschichtlich interessierten Bürgern vorhanden, aber eine der Bedeutung entsprechende Würdigung Hunolds erfolgte bisher nicht.
Am 14. Mai 2002 fand im Wanderslebener Pfarrhaus ein vielbeachteter Vortrag statt.
Die ortsansässige Germanistin Dr. Cornelia Hobohm stellte in einem Literatur-Geschichtsvortrag Leben und Werk Hunolds vor und verdeutlichte seinen Stellenwert in der deutschen Literaturgeschichte.
Als Ergebnis des Abends entstand ein FÖRDERKREIS ZUR WÜRDIGUNG DES DICHIERS MENANTES.

Veranstaltungen

Kita-Sommerfest Seebergen
1. Juni - Uhr

Ort: Kita Seebergen

Kita-Sommerfest
2. Juni - Uhr

Ort: Kita Grabsleben

Fußball Camp Mainz 05
3. Juni - 5. Juni - Uhr

Ort: Sportplatz Mühlberg

Jubelkonfirmation
4. Juni - Uhr

Ort: St. Lukas Kirche Mühlberg

Festwoche zur 1200 Jahrfeier Wandersleben
9. Juni - 18. Juni - Uhr

Ort: Wandersleben

Arbeitstreffen
13. Juni - Uhr

Ort: Gaststätte Sm Sportplatz Wandersleben

Sommerkino Film Katharina Luther
16. Juni - Uhr

Ort: Mühlburg

19. Drei Gleichen Pokal
17. Juni - Uhr

Ort: Turnhalle Mühlberg

Sommercamp Nachwuchs SG
23. Juni - 25. Juni - Uhr

Ort: Sportplatz Mühlberg

Kita-Sommerfest Mühlberg
24. Juni - Uhr

Ort: Kita Mühlberg

Öffnungszeiten

Kontakt:

OT Wandersleben

Schulstraße 1
99869 Drei Gleichen

Telefon: 036202/70812

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